Elektronik, hier werden wehrlose Elektronen geschubst…

Eins vorweg, ich berichte hier nur von meinen Erfahrungen und meinen, äußerst rudimentären, Elektronik Kenntnissen.

Ob ihr, wie ich im Moment, zum Steuern eures Roboters auf einen Arduino, einen Raspberry Pi oder auf etwas gänzlich anderes zurückgreift müsst ihr selbst wissen.

Ich werde hier nachfolgend meine Einschätzung zu verschiedenen Plattformen kund tun und meine eigene Entscheidung für eine Arduino basierende Plattform ein wenig erläutern.

Schauen wir uns zunächst den Raspberry Pi an:

Der Raspi ist quasi ein vollwertiger Computer und das beste ist, es läuft Linux drauf!

(Wie wir ja alle wissen das einzig wahre Betriebssystem, yeah, Pinguin Power 😉 )

Das macht das Ding per se mal grundsympathisch, in den neueren Versionen bringt er auch noch WLAN, Bluetooth und ne Menge Rechenpower mit.

Allerdings gibt’s da auch ein paar Schattenseiten…

Wenn ihr Hardware an den Raspi anbinden wollt und hier geht es ja schließlich um Roboter, wird es hier und da etwas kniffliger und oft auch teurer als beim Arduino. 

Der Raspi hat von Haus aus nicht annähernd die gleichen Fähigkeiten zur Anbindung von Hardwarekomponenten wie der Arduino. 

(Hier immer bezogen auf Robotik Projekte!)

Wenn ihr also (verhältnismäßig) viel Rechenpower braucht und euren Roboter später mal T800 like mit Skynet verbinden wollt, greift ihr vielleicht eher zum Raspberry, ansonsten ==> weiterlesen.

Wie sieht es mit dem Arduino aus?

Im Verhältnis zum Raspberry hat der Arduino das Gehirn einer Amöbe…

Warum greife ich trotzdem zu diesem Board?

Die Möglichkeit diverse Hardware (Sensoren, Schalter, LED’s, Transistoren, Relais…) direkt, schnell und oft sehr unkompliziert an diese Mikrocontroller anzubinden ist für den Bau von Roboterplattformen einfach ein unschätzbarer Vorteil.

Rechenpower ist hier normalerweise eher zweitrangig, ein paar Motoren steuern, LED’s blinken lassen, Sensoren abfragen, das schafft auch ein Arduino normalerweise locker.

Darüber hinaus ist natürlich auch der Preis ein Argument, für den Preis eines Raspberrys bekommt man locker 6 Arduino Nachbauten. Und ja, das ist wie Äpfel mit Birnen vergleichen…

Auf detaillierte Beschreibungen der Boards verzichte ich an dieser Stelle bewusst, ihr findet jede gewünschte Information auf den jeweiligen Webseiten der Plattformen:

https://www.raspberrypi.org/

https://www.arduino.cc/

Mehr Details zum konkreten Einsatz der Elektronik Komponenten bei diesem Projekt findet ihr hier: Beispielkonfigurationen

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