Nanofriedrich, viel kleiner wird es nicht...

Warum braucht es nach „Friedrich“ und „Microfriedrich“ jetzt noch einen „Nanofriedrich“?

Nun, manchmal ist weniger eben mehr.

Wir haben uns viele Gedanken darüber gemacht, wie ein Experimentalroboter aussehen muß damit er in Workshops z.B. in Schulen effizient eingesetzt werden kann.

Folgendes hat sich dabei herauskristallisiert:

  • Preiswert sollte er sein, denn Bildung sollte für jeden bezahlbar sein.

Niemandem sollte aus monetären Gründen Bildung vorenthalten werden. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, wurde dieser Grundsatz doch schon 1948 definiert:

AEMR / Artikel 26 (Recht auf Bildung)

Deshalb wollten wir eine bezahlbare Plattform für unsere Workshops, zu einem Preis der niemandem wehtut.

Der Preis für einen „Nanofriedrich“ liegt bei unter 20€ inkl. Batterie…

Das ist natürlich nur möglich wenn man das Budget fest im Blick hat, gut recherchiert und für mehr als einen Bausatz Teile bestellt…

Bei einer Klassengröße von 25 Kindern die sich jeweils in fünfer Gruppen mit einem Roboter beschäftigen ergeben sich so reine Materialkosten von 4€ pro Kind.

Für einen Workshop der eine Menge Material für viele Stunden interessanten mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht bietet eigentlich ein „Schnäppchen“.

  • Einfach, heißt das Gebot der Stunde.

Wir haben das Ding nicht nur für uns konzipiert. Jeder Interessierte sollte es, nach kurzer Einarbeitung, schaffen so ein Workshop Projekt durch zu ziehen.

Der erforderliche Werkzeugeinsatz beschränkt sich zum Beispiel auf einen kleinen Schraubendreher und einen Inbusschlüssel.

(An den Motoren müssen die Anschlussleitungen zwar noch gelötet werden, aber da arbeiten wir bereits dran 😉 )

  • Replizierbar, muss das Projekt natürlich auch sein.

Der komplette „Teilesatz“ an 3D gedruckten Teilen lässt sich auf einem 3D-Drucker mit einem Bauraum von gerade mal 150x150mm in etwa einer Stunde drucken.

Die Materialkosten (18,5g PLA) liegen bei gerade mal ca. 0.50€

Ihr könnt oder wollt die Teile nicht selber drucken?

Sprecht uns an: info@experimentalrover.de

Alle anderen Komponenten findet man bei diversen Händlern im Internet zu durchweg akzeptablen Preisen.

(Genaueres, so wie Angaben zu möglichen Beschaffungsquellen, findet ihr weiter unten)

Das Ganze ist natürlich Open Source, ihr könnt jederzeit Einfluss auf das Projekt nehmen und eure eigenen Ideen einbringen.

Lediglich die kommerzielle Nutzung ist untersagt, solltet ihr also vorhaben das Design „gewinnbringend“ einzusetzen, sprecht uns vorher an. info@experimentalrover.de

Genug geredet, lasst uns konkret werden:

Was fange ich mit dem Ding überhaupt an? ==> Konzept

Was benötige ich für dieses Projekt? ==> Materialliste

Wie fange ich die Sache an? ==> Anleitung